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Luberon
Blick vom Fort Buoux auf den Luberon Mitten im Herzen der Provence befindet sich der Gebirgszug des Luberon. Er erstreckt sich von West nach Ost über eine Länge von 50 Kilometern und wird im Westen von Cavaillon und im Osten von Manosque gesäumt. Während der Luberon auf seiner dicht bewaldeten Nordseite sanft ansteigt und aus der Ferne wie ein riesiger Hügel erscheint, ist seine Südseite wesentlich schroffer und von zerklüfteten Kalkfelsen durchsetzt. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass es sich beim Luberon im Grunde genommen um zwei Gebirgszüge handelt. Im Westen liegt der Petit Luberon und im Osten um der Grand Luberon. Zwischen beiden Erhebungen verläuft die Verbindungsstraße D943 von Bonnieux nach Loumarin. Sie ist zugleich die einzige Landstraße, die in den Luberon hinein führt, ausgenommen zahlreicher Forststräßchen, die allerdings für den Autoverkehr gesperrt sind. Dies macht den Luberon zu einem Paradies für Wanderer und Radfahrer. So gibt es unzählige Wanderwege, die durch die Täler und Schluchten des Luberon führen und dazu einladen, diese Gegend näher kennenzulernen. Hier wäre beispielsweise die Durchwanderung der Gorges du Regalon auf der Südseite zu nennen, oder die Möglichkeit den Bergrücken des Petit Luberon mit dem Fahrrad zu erkunden. Parc Regional du LuberonDer besondere Reiz des Luberon, dessen höchste Erhebung immerhin 1100 m hoch liegt, ist seine wilde und spröde Ursprünglichkeit. Mit Ausnahme einiger verlassener Dörfer und Burgruinen, wie z.B das Fort Buoux ist der Gebirgszug nicht besiedelt. Um die Natur des Luberon zu bewahren wurde 1970 der Parc Regional du Luberon gegründet. Im Mittelpunkt des Interesses stand allerdings nicht nur die Bewahrung der Natur, sondern auch die Einbeziehung des Menschen und seiner Kultur, so dass das Gebiet des Parks auch die umliegenden Gegend mit einbezieht. Die ist in stark landwirtschaftlich geprägt, wobei Obst, Wein, Getreide und Lavendel vorherrschen. Besonders sehenswerte Orte sind Gordes und Roussillon. In letzerem lohnt zudem ein Besuch in den Ockerbrüchen, wie auch in der Nähe des kleinen Ortes Rustrel. |