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Der Ort oberhalb des Lac de Ste-Croix gehört wie Gordes im Vaucluse zu den Bilderbuchorten der Provence. Dicht gedrängt schmiegen sich die alten Häuser vor einer steil aufragenden Felskulisse an den Berghang. Oberhalb des Dorfes liegt die Wallfahrtskapelle Notre-Dame-de-Beauvoir.

Altes Zentrum des Fayence-Kunsthandwerks

Moustiers ist bereits im 5. Jahrhundert aus einem Kloster heraus entstanden. Im 17. und 18. Jahrhundert verhalf die Fayencekunst dem Ort zu seiner wirtschaftlichen Blütezeit und die Bevölkerung wuchs auf 3000 Menschen an. Im 19. Jahrhundert gab es dann kaum mehr Käufer für die Töpferwaren und erst vor rund 100 Jahren wurde das traditionelle Handwerk neu entdeckt. Das in einem alten Gewölbe untergebrachte Fayence-Museum informiert über die Keramik- und Glasurherstellung und zeigt besonders schöne Stücke. Auch im Ort selber begegnet einem die Keramik in den zahlreichen Souvenierläden und Fayenceateliers. Das meiste davon ist allerdings Massenware.

Die Kirchen Notre-Dame und Notre-Dame-de-Beauvoir

Das kleine Dorf wird von einer Schlucht, durch die ein Gebirgsbach rauscht, in zwei Hälften geteilt. Die Verbindung schafft eine schöne Steinbrücke. Man spaziert durch schmale Gassen und an malerischen Häusern entlang – jedoch in der Regel auch von Touristenströmen begleitet. Angenehme Ruhe verbreitet die sehr sehenswerte Pfarrkirche Notre-Dame, die bis auf den gotischen Chor ein romanischer Raum ist. Schon von weitem fällt der Glockenturm der Kirche auf. Die zweite Kirche von Moustiers liegt oberhalb des Dorfes. Die kleine Wallfahrtskapelle Notre-Dame-de-Beauvoir erreicht man in einer Viertelstunde über einen steilen Kreuzweg. Schon auf dem Weg dorthin bieten sich immer wieder fantastische Aussichten auf Moustiers und die umliegende Landschaft. Auch sind kleine Spaziergänge zu einer Grotte und zu einem Wasserfall ausgeschildert.